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2ter Band.
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8i6 Kupfersammctrrz.

lichen Sandsteinflötze, daS sogenannte Kupfer-sanderz bildend.

Lasurblau hingegen erscheint in schönemGlas - in Perlmutterglanz, die fe st e oderstrahlige Kupferlasur, auch Bergblauund Lasur - Malachit genannt. Sie findet sichderb, eingesprengt, in Platten, auch angeflo-gen, kuglich niercnförmig, traubig, tropf-steinartig, zellig und krystallisirt, als breite recht«winkliche Säule und als Rhombus. Der Bruchist oft gerade und schmal, büschel- und sternför-mig auseinander laufend, an den Kanten mehroder weniger durchscheinend, in düünen, tafel-artigcn Säulen aber durchsichtig. Sie brichtsehr schön im Bannat bey Saska, bey Lyon ,am Ural und an andern Orten, wird zum Aus-bringen des Kupfers, aber auch als Mahlerfarbebenutzt, indem sie zur Bereitung des sogenann-ten Bergblau dient.

Sonst diente dazu auch der sogenannte ar-menische Stein, lapis armenius , ein Ge-menge von gemeiner Kupfcrlasur und Kalkstein,welcher ehedem mit dem Lasurstein, auch mitFlußspath öfter verwechselt wurde.

In haarförmigen blauen Krystallen kommteildlich die haarförmige Kupfcrlasuroder das K u p se r sa m m e t - E rz vor, dasbald Heller, bald dunkler, sehr rein smalkc-