Malachit.
817
blau, sich kugelförmig über andere Fossilienzusammenhäuft, oder einen sammetartigen Über-zug bildet, sich in Orawitza, Temeswar , im Ban-nal findet, und seine allmählig blässer werdendeFarbe am Ende in reines Weiß verändert.
Von der ihm eigenthümlichen grünen Far-be hat der Malachit, cuprum ochracèummalachites; malachite cuivre carbonate vert,seine Benennung , welche aus dem Griechischenabgeleitet, dort die bekannte Malvcn - Pflanzebedeutet. Er zerfällt in nachstehende Arten.
Smaragdgrün ist der in kleinen haar-und nadelförmigcn Säulen krystallisiere, auchderb, eingesprengt und als Uebcrzeug brechen-de faserige Malachit, enivre carbonate ,aciculaire radié , auch vert sojeux , Atlas-erz genannt, der im Bruch grob- bis zart-und stets geradfaserig / büschelförmig ausein-ander laufend ist, zuweilen stark, zuweilennur an den Kanten durchscheint, auch un-durchsichtig einen blaßgrünen Strich gibt;Freyberg, Saalfeld und Kammsdorf in Sach sen , Lauterberg am Harz , Rheinbreitenbachund die Kupfergruben anderer Gegenden sindseine Fundörter. Er wird zum Ausbringen deZKupftrZ bearbeitet, rein gibt er die unterdem Nahmen Malachit oder Öhlgrün bekannteMahlerfarbe.
Kff
Mineralreich II.