Kugelicher Thon-Eisenstein. 655
ni Österreich , ei» Gemisch von einem kieslich-Ihonigcn Foßck mit Eisenocher.
Von dunkel - und licht - gelblichbrauner, biszum Ochcrgclben wechselnden Farbe, bricht instumpfeckigen, knolligen Stücken, auch linsenför-mig, von' der Größe eines Straußeneyes, bis zuder einer Wallnuß, der n i e r e n fö r m i g cThon-Eisenstein oder die Eisenniere. In-wendig hat er einen ockergelben oder graulichen,losen Kern, der beym Rütteln ein Klappern ver-ursacht, daher werden diese Nieren auch Adler-oder Klapperstein, (sötiws) genannt. Ehedemwurden sie für versteinerte Eyer gehalten. Erfindet stch in Böhmen, in der Oberpfalz undliefert ein gutes Eisen.
Der kugeliche Thon-Eisenstein oderdas Bohnencrz, ist licht- und dunkel- gelblich-braun, in das Schwärzlichbraune sich verlau-fend; das schalige Bohnenerz kommt inrunden, fast kugelförmigen Körnern vor, dasDichte eben so, selten in Zusammenhäufungenvon pyramidalen Krystallen. Das in stumpsecki-öen, mehr oder weniger runden Körnern erschei-nende, heißt Erbsenerz, die mit plattgedrücktenGestalten, Pfennigerz, und die mit länglichenäugeln, Bohnencrz.
Die Oberfläche ist theils malt, theils fetk--lättjend. bricht nicht tief unter der Damm-