Staatsverfaffung. 99
der Kehrseite dieses Medaillons siebt man einen aufWellenein-herschreirenden Löwen mit der Devise: ,,Doe we! en zia nietvm." Dieses Keeuz ,si mitielst einer goldenen Königskronean einem blassblauen Bande befestigt, auf welchem die Bün-del der Unionspfeile gestickt sind; zwischen denselben stehtdas Motto: Eendcagt maakt Magt .
h. Hofstaat.
Zwar nicht glänzend, aber sehr vrdtNtlich eingerichtet»und nach dem französischen gemodelt. Das Personal deSHofstaats ist unter den höchsten Hofchargcn dem Obermar-schall des Pallastes, dem Oberkammerherrn, Oberjagermei-ster, Oberstallmeister, Obercrrrmonieenmeister und Großal-mosenirec vertheilt; der König hat seine Leibarzte, seineLeibchirurgen, Lcibadjudanten, Beichtvater, Kapelle, In-tendanten, wie in Frankreich . Die Königin hat 2 Kam«merherrn, 2 Stallmeister, 8 Pallafldamen, 4 Ehrenva-men, u. s. w.
Die Garde des Königs bestebt aus i Regiment Grena-diers von 3 Bat. < jedes Bat von 8 Komp, und aus 1Reg. leichter Infanterie von gleicher Stärke; ferner aus 5Ekkadr, Kavallerie. Die Mannschaft dieser Garde wird auSallen Korps der Armee gezogen; ihre Starke soll auf 7,000Man» steigen.