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Daß die von Zürich nit wolltent zem Rechten kom-men , nach der geswornen Bünden Sage.
Und also nach der» von Swyz Erkanntnuß und Ma-nung, so sie dann nach Lut der Bünden gethan hatten,und auch des Tages zu Einsidlen erwartent, da schribentdie von Zürich ihnen einen Brief, darin« nu unter an-dern Worten stund, daß dero von Swyz Manung undErkanntnusse uf keinen rechten Grund gesetzt wär, undmöcht auch kein Kraft haben; und slugent damit denenvon Swyz das Recht ab in demselben ihrem Scheiben, undwolltcut nit zem Rechten kommen nach der Bünden Sag,als sich die von Swyz erkannt hatten, und auch gewonlichist; und boten ihnen Recht dar für den römschen Küng* *)zu einer Lütrung der Bünden und Manung. Die vonSwyz schribent umb Ehren willen denen von Zürich wie-derumb : sie getruwten recht erkannt haben, und meyn-tent sie käment dem noch rngegen, und schicktenihr Scheidlüte ze Tagen, und ließent von dem Rechtbietendes Künigs, dann doch das wider die ewigen geswornenBünde wär, mit mehr Worten, deß sie getruwten Ekre zehaben. Die von Zürich schribent ihnen aber harw ider : siewären nit verbunden der Manung nach ze gande, und siu-gem den Tag ganz ab. Die von Swyz ließent Las nit
Lütrung, Läuterung, Auseinandersetzung. — getruwten,gekrauten, vertrauten. — si e (nämlich die Zürcher ) kämentdem noch engegen, sie kämen noch entacgen/ würde»sich willig dazu bezeigen. — den Tag, die Tagleisiung.
*) Weil nämlich das Amt Griinmaen , um dessen March-Vereini-gung eS sich hier bandelte, ein Reichsleben war, so glaubtendie Zürcher , diese Angelegenheit könne vor dem Lchenherrnabgethan werden.