man als Damm, z. V. an der Reuse, inS Wasser leg!,wovon das Ieilw. fachen, an einem Fluß Dämme ma-chen, oder dieselben ausbessern (I.); 3) Tagewerk, penoum;i- B. einem ei» Fach aufgeben , d- i. ein bestimmtesMaß Arbeit (L. Schf.). S- pfacht.
Zer-Fächeln r>. ,r. mit seyn — auseinander fallen, zersplit-tern. (B. Ober!.)
Fachs — eine Art schlechten Berghcues (B. Ober!.). Ver-wandt mit dem angels b'ax, und dem alten kali«, Vslis(bey Willcram und Ottstied), Haar.
Fäck, Fähg— Schwein, das höchstens ein Jahr alt ist(Gl>). Von sacken, fackeln, sich hin und her bewegen,hin und her laufen.
Fäcken, Fäckten,n. — Flügel; Fächle, das Dim. (allg.);daher a. Schooß eines Kleides (allg.); K. Rocktasche(Vw.) — Fäckli-Tfchooppen, eine Art überaus schma-len WammcS, das, beynahe nur aus zweyen Ermeln(gleichsam Flügeln) bestehend, einem kurzen Weiberleibchengleichet, und ausschließlich von den luzcrnerschcn Bauernim Gäu getragen wird. Von facken, sich hin und herbewegen, gebildet.
Fackete/l — Lasche; da« Fackete-Zeit, Taschenuhr (Fr.).Vielleicht auch von facken, doch wahrscheinlicher von Fach,und mit demselben vom Zeitw. fahrn, fangen.
G'Fäcknen v. acr. — etwas Schwieriges auf eine kluge Artzu Stand bringen, die zweckmäßigsten Maßregeln ergreifen,um seine Absicht zu erreichen (B. Ober!.). Von Fach.
Fad »r. Nascnstreif, der an einem schmalen Aesatz eines steilenFelsens fortläuft. (B. Ober!.)
Fädeln r>. ». mit haben — von Flüssigkeiten, die Faden zie-hen, z. B. schwerer Wein, Geifer der Kinder währendder Iahnarbeit; das, was das franz. Ller. Der Weinfädelt. (L.)