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solcher Poltergeist war es, der im I. »700. zu Luzcrnzwo zürcherische Weibspersonen zu bekehren bemüht war.Im I. 1701. wurden acht Personen von Wastcrkindender Hcxerey beschuldigt und in Zürich zum Tode vcrur«theilt. — Ohne Zweifel, daß nachhcrige, genauere Na,turforschung das Meiste zur Vertreibung der Finsternissedes Aberglaubens beytrug; und. um dieses Studiumhatten die beyden Brüdcr, Johannes Schluchzer undJacob Scheuchzer für ihr Zeitalter »»gemeine Verdienste.
Jokob Scheuchzer erblikte das Licht der Wett nn I.1672. — Im I. 1692. zog er auf die Academie nachAltorf, hernach weiter nach Utrecht. Im I. 169;.machte er seine erste Alpenreise. Dann gieng er wiedernach Altorf und Nürnberg. Daselbst genoß er Sturmesund Einmartens Unterricht und Umgang. Bey seiner Zu,rükkunfl nach Zürich im I. 17,0. ward er Stadkphyst,cus und Lehrer der Meßkunst. Im I. 1714. bekam er«inen Beruf nach Petersburg. Die Sache kam vor Rathund wurde mit zwanzig Stimmen entschieden, wofern erden Beruf ausschlage und in Zürich bleibe/ so solltenihm seine Einkünfte verbessert werden: einige Zeit her,nach erhielt er wirklich ein Canonicat an dem carolinischenStifte. Daß er übrigens unter seinen Collegen wenigeFreunde gehabt habe, beweist folgende Anccdote aus ei,nem handschriftlichen Brief unterm 6. Jul. 1714. ,, Hr.,, Doctor Scheuchzer — so schreibt Landschreiber Gwerö» an Landvogt Füßli/ — „hatte eine weisst Krähe, die„ -og ihm aus. Der Doctor stieg ohne Schuhe auf das„ benachbarte Dach und holte sie ein, jedoch nicht ohne,, Gefahr des Lebens. Man sagt, wenn er todt gefal.„ len wäre, so hätten die Chorherren der Krähe ein„ Leibding geordnet." In einem andern Schreiben des,selben Verfassers unterm Eept. 1712. heißt es. „Vor-
,, gestern