adslicke Dienstleute des Kyburgischen Grafen Hartmannsdes ältern im I. ir;o. Nach Anweisung vorhandenerUrkunden war unsers Hettlingcrs Ahnvatcr, WernerHetklingcr, im I. 157;. nach Schweiz gezogen. SeinVater war Ich. Baptist Hettlinger und seine MutterAnna Elisabeths Betschard. Im I. 1700. reisete ermit seinen Eltern nach Vollen;, wo sein Vater einemBergwerke vorstand. Hier besuchte er mit seinem Bru-der, der nachher als römischer Ritter, Patrizier, Pfalzgrafund Rath zu Schweiz starb, die italiänische Schule;manche Stunde borgte er, um seine Begierde zum Zeich-nen zu befriedigen. Im I. 1708. kam er wieder nachSchweiz; daselbst trieb er die Stechkunst; ohne etwaspon den gewöhnlichen Werkzeugen zu wissen, erfand erflch eigene.
Im I. 1700- kam er nach Sitten in Wallis. Beydortigem Münzdirektor Wilhelm Craucr versuchte er dieElemente des Grabstichels und der Punzen. Mit Crauernreisete er im I. 1710. nach Luzern. Daselbst übte ersich in der Goldarbcitcrkunst und Iuwelierkunst. Im I.1712. machte er in dem einheimischen Krieg als Frey.williger den Feldzng mit den luzernerischen Truppen.Alsdann fuhr er fort, zu Luzern, zu Mümpclgard, zuPcuntrut, mit Crauern die erforderten Gepräge zu besor-gen. Hier entstanden seine ersten Versuche in Schau-pfenningen und einigen fürstliche» Bildnissen nach demLeben.
Im I. 16 l6. gieng er nach Nancy. Hier ward ervon dem Slempfclschncider des Herzogs, Saint - Urbainweggewesen. Also ficng er an, für sich selbst zu pos,siren; er wohnte bey dem herzoglichen Uhrmacher, derihn Sainl-Urbain empfahl. Im I. 1717. gieng Hctt,iinger für sich allein nach Paris. Mitten unter allenZerstreuungen lebte er da sehr haushälterisch; er kannte