den. * In den Ausdrücken und Redensarten fand dieGeistlichkeit zu Bern und Basel vieles zu tadeln. Auch ge-gen den osterwalvischen Catecknsmus ließ sich Naudäus insFelde. Ludwig Combes lammelte in einer eigenen Schriftalle Osterwaldische Sätze, die ihm von dem refvrmirtenLchrbcgriff abzuweichen schienen. Ungeachtet dieser Miß-deutungen erhält sich der Catechismus in dem verdiente-sten Anfthn.
Im I. 1707. gab Osierwald die Warnung gegen dieUnrcinigkeit heraus, die ebenfalls mehrma! aufgelegt undübersetzt worden.
Im I. 171;. erschien seine Liturgie. Der Innhaltund die Betrachtungen über die Bücher und Kapitel derBibel wurden das erstemal im I. 1720. zn Neufchatcl,das zwcylcmal und vollständiger im I. 1722. zu Genfherausgegeben. Schon vorher war eine Copey in dieHände eines Engländers gefallen; dieser ließ das Werk,ohne Osterwalds Vermissen, ins Englische überietzen undim I. 1716. zu Londcn herausgeben.
Im I. ,724. folgte auf dieses Buch Osterwalds fran-zösische Bibelausgabe in Folio.
Im. I. 1722. harre unser Verfasser zwölf Predigtenherausgegeben.
Werenfels gab ein Bedenken über die Vereinigungder Protestanten heraus, welches von Osterwald ins Fran-zösische übersetzt worden.
Noch werden andre Schriften unserm Osterwald zu-geschrieben, die er aber entweder nicht für die (einigen er,kennt, oder die unvollendet, ohne sein Vermissen, vonseinen Schülern gedrukt worden. Unter diese gehöre«:
Lompenclium LtbicL Lbriliiansr. Londen 1727.
* Walcbs Introgu^. in lidlvs l^iribolicos ecel. lutb. s» Z 42 '
BuddenS lkLose, s. 442,