Band 
Erster Band.
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Während feines Aufenthaltes zu Magdeburg edirte erseine Übersetzung von Schenchzcrs helvetischen Bcrgrei.sen. Auch schrieb er sein Buch über die Erziehung undUnterweisung der Jugend. — Unterwelten hatte er denBeruf als Instruclor des Erbprinzen von Anhalt-Bern«bürg erhalten, denerausschlug. — Auf Sacksund EulersFürbitte verschalte ihm Maupertuis im I. 1747. denmathematischen Lehrstul an demjoachimsthalischen Colle.gium m Berlin. Grosse Verdrießlichkeiten verbitterten ihmbiese Bedienung.

Zu Magdeburg hatte er in Bachmanns Hause dieRichte dieses letztem, Wilhelmme Keusenhoff, kennen ze«lernt. — Gerne unterzog er sich allen Unbequemlichkeitenfeines Professorats, da er durch dieses in den Stand ge-setzt wurde, das lrebenswürdigsie Mädchen zu heyrachen.Im I. >750. erhielt er vom König die Erlaubniß zu ei.ner Schwcizcrreise. Unterwegs verlobte er sich in Mag-dchurg mit seiner Geliebten. Von da gieng er mit Klop»stok nach Zürich - und kam glücklich nach Berlin zurück.Den 29. Ottob. ward er zum Mitglied der königli-chen Gesellschaft der Wissenschaften ernennt. Als Mit,gUed der philosophischen Classe, beschäffcigte er sich mitPsychologischen Untersuchungen. Dieselben wurden seitherins Teutsche über>ctzt und zusammen gedruckt. Seine letzteAbhandlung hatte die Unsterblichkeit der Seele zum Ge-genstand , über deren Betrachtung ihn der Tod überraschte.

Ununterbrockmes Speculiren war Sulzers thätigemCharacter entgegen. Er that kleine Reisen; er lebte beyHofe; er baute Häuser und Gärten. Immer war er^reit» mit Rath und That dem Nächsten zu dienen. —I. 1760 hatte er «eiiie unvergleichliche EhefreundinFloren. Seit diesem unglüklichen Ereigniß erholte er sich nievöllig wieder. Um sich zu zerstreuen, erhielt er im I,die Erlaubniß, ins Vaterland zu reisen. Den Wn.-

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