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Tischherr hingegen empfahl ihm nichts als die Bibel.Die öffentlichen Vorlesungen waren zu wenig zu seinerFassungskraft heruntergestmrmt. Noch ziemlich unwis-send verließ er den akademischen Hörsaal. Das sitzende Lebenwar ihm zuwider. Lustparteyen , Svazierqänqc und Spieleraubten ihm alle Zeit weg. Immer blieben indessen seineSitten unsträflich. Johannes Geßner war es, der durchBeyspiel und Handlcitung ihn zum Tempel der Gelehr-samkeit führte. Auch Bodmer und Breitmger suchtenden Geschmack des Jünglings zu bilden. Noch blieb erunentschieden zwischen dem Studium der hebräischenSprache, der wolfianischen Philosophie und Lmne's Sy-stem. — Im I. i?;«,. ward er zum Prctigamt eingc-wcyht. Im I. 1740. ward er Hausinformator in einemder besten zürcherischen Häuser. Hieraus ward er Vikarbeym Pfarrer zu Maschwanden. Gerührt von den Schön-heiten der Natur schrieb er im I. 1741. die moralischenBetrachtungen über die Werke der Natur, welche Sackin Berlin herausgab.
In den Gegenden von Maschwanden wurden einigeAlterthümmer entdeckt. Durch das Ansetzn des benach,barten Landvogts von Knonau erhielt er Erlaubniß z»mNachgraben. An den Ufern der Reuß, zwischen Mafth-wanden und Lunnern wurden Ueberreste einer alten,römischen Stadt entdeckt.
Im I. 1742. machte Sulzer eine Reift in die benach-barten Alpen, wovon tue Nachricht gedruckt ist., Gefähr-lich krank kam er von der Reise zurück. In GeßnersHauS ward er wieder gcheilet. — Nachher kam er als Haus-informator zu dem reichen Handelsmann Bachmannnach Magdeburg. Im I. 1744. machte er in Magde-burg Bekanntschaft mit Sacken. Dieser lockte ih»
I. ,745. nach Berlin. Hier genoß ex Eulcrs nnb Mau«pertuis Gesellschaft. —