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In dem reinem Klima von Italien schien seine Gesund,heit zu gewinnen; allein im Herbst 1776 vermehrten sichseine Beschwerlichkeiten.
Am letzten Tage des Jahres 1777. ließ ihn der Königvon Preussen/ nebst Herrn Mcrian zu sich rufe»/ undFormcy berichtet / daß Snlzcr nach ziemlich langer Un-terredung mit dem gekrönten Philosophen seinen Freun-den gesagt habe/ er bestätige von ganzem Herzen Vvl,tairens Urtheil von dem König/ den er für den geistreich-sten und angenehmsten aller Menschen in der Unterhaltungerklärte. Unter den verschiedenen Gegenstände» des Ge-spräches mit dem Monarchen war die Religion nicht dergeringste. Da sie dieser bisher entweder durch orthodoxePedanten oder durch leichtsinnige Freygeister nur schiefansehen gelernt hatte/ so ward er nunmehr für dieselbemit Ehrfurcht erfüllt, als ihm Sulzer den wohlthätigenEinfluß des spaldingischcn und Menschen Lehrbegriffs vorAugen gestellt hatte.
» Den Tag vor seinem Tode, schreibt sein Freund,, Wegelin, „ redete Sulzer noch mit aller möglicher,, Heiterkeit des Geistes mit seinen Freunden. AIs er einst«» mals durch heftige Schmerzen darin» unterbrochen wur-,, de, stieß er einen Schrey aus, setzte aber gleich hinzu:,, Ach Gott, du bist auch Vater; du wirst mir nicht mehr»auflegen, als ich tragen kann. — Und nun fuhr er„ruhig fort. Als ihm einer seiner Freunde an diese'«„Tage sagte, er hoffe ihn noch einmal wieder zu sehe",
» antwortete er sehr gesetzt: ja, auch ich hoffe es; oö'^
„ dies« Hoffnung würde das Leben ein elender Traut«
„ seyn. " — Er entschlief sanft den Febr. 177s- ""zeigte bis auf die letzte Viertelstunde GesundheitGegenwart der Seele.
Sulzer hat zwo Töchter hinterlassen. Die älteste '!an den churfürstlich-sächsischen Hofportraitmahler, 6M