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Svn Winterthur, verheyrathet; die jüngste vcrheyrathetesich erst nach dem Tode des Vaters m«t Herrn Chevalier,königlichem Mahler in Berlin. An diese lctztre war der,aus den Zeitungen bekannte Br-ef des Herzogs von Cur-land gerichtet, der hier zum Beschluß eine Stelle verdie-net. Er war aus Mitau vom 2;. April 177-.
,, Schon lange suchte ich Gelegenheit, Ihrem würdi-„ gen Vater, dem seligen Herrn Sulzer, für die Bcmü-„ Hunger,, die er aus Freundschaft zu mir übernahm, und» für die wahren Vortheile, d,e ihm meine Unrcrchanm„verdanken, Beweise meiner Erkänntlichkcit zu geben.„ Sein Tod, ein Verlust, an welchem ich mit Ionen„Theil nehme, bringt mich um das Vergnügen, meine„ Absicht auszuführen. Ich schmeichle mir daher, Sie„ werden mir die Genugthuung nicht versagen, und bey-„ gebendes Billet, als ein Merkmal meiner Achtung an,nehmen.,» — Das Billet war eine Anweisung auf tau,send Tbaler.
Albrecht von Hakler.
Derselbe ward den 16. Ocrober 1708. gcbohren. SeinVater war der erste bcrnerische Lankichrewer der Graf,schaft Baden, nachdem selbige im I. 17,2. von Bcr»Und Zürich erobert worden. — Schon in dem siebenten3 ahr ftmrs Alters sienq der junge Hallcr an, alles,h'as er gelernt hatte, in Schrift zusammen zu fassen. Ins^nem zwölttcn Jahr las er Bayle und Moreri; nachderen Anleitung verfertigte er Aufsätze von dem Leben*""ger hundert Gelehrten. Dichtkunst war seme Lieblings,Echvlunq, er machte Verse und bcsondeis Epigrammen in^schiedenen Sprachen, auch ein episches Gedicht vonVersen. Von dem Vater ward er zum geistlichenlande gewiedmet, und bey Hause von einem Privatteh-
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