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rrr nnterlviesen. Nach dem Hinjcheid des Vaters kamverjünge Mensch im I. 1721. in die öffentlichen Collegi«zu Bern. Immer blieben Historie und Poeste seine liebsteBeschäftigung; die Rechenkunst lernte er von selber —unvermerkt erwachte bey ihm Neigung zur Arzncykunst.Bon seinen Verwandten ward er nunmehr nach Biet ge»schickt : allein der cartefianische Pcdantismus seines dorti-gen Lehrers schreckte ihn vom Studiren beynahe ganz ab;immer belustigte er sich am liebsten mit poetischen Pyan,tasten. Im I. 172;. begab er stch nach Tübingen; da.selbst übte er stch in der Zergliederungskunst und Botanik.Vom Jahr 1725. bis 1727. war er in Leyden. Wenn eSfür ihn ein Glück war, einen Boerhaven und Albin -mLehrern — so war es für diese ein Theil ihres Ruhmes,einen Halter zum Lchrjünger zu haben. Von Leyden be-gab er sich erstlich nach England und hernach nach Paris;an letzterm Orte besuchte er sieben Monate lang die Spi-täler, um sich auch in der Wundarznrykunst zu üben. Ein?Krankheit machte seinen Vorsatz, nach Italien zu reuenzu nichte. Im Frühling 1728. gieng er nach Basel.selbst brachte er es unter Anleitung des Joh. Bernoulrin den mathematischen Wissenschaften »»gemein weil; s»sehr verliebte er sich in diese Wissenschaften, daß er aucyan seinem Hochzeittag stch mit dem Differential. Calcu'beschäftigte.
Der Anblik der Alpen verstärkte seine Neigung zr>^Botanik. Mit seinem Freund, dem Chorherr Grßnesvon Zürich, that er eine Reise durch die ganze Schwt>Dergleichen botanische Reisen setzte er hernach alle Jab^fort. Einer derselben haben wir sein Gedicht über d.eAlpen zu danken.
Schon im zwanzigsten Jahre vertrat er in Basel e -nige Zeit die anatomische Lehrstelle; zugleich nahm er beyeinem andern Professor Privatunterricht über die ausüben-