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Xrcketslss. * So unzufrieden der Con stau zische Vischvffüber seine neue Lehre gewesen, so wohl hingegen gefielihm der Eifer, womit Zwingli fich gegen BernhardinSamsons Ablaßkram empörte.
Im I. »ery. lag Zwingli gefährlich krank an derPcstseuche. Auf seinem Krankenlager beschäftigte er fichmit Verfertigung erbaulicher Lieder. Noch hat man indem Zürchcrifchen Kirchcnarchiv mehrere seiner teutschenGedichte.
Von Zeit zu Zeit befanden sich teutsche und wälscheBottschaftcr in Zürich. Mit Enthusiasmus eiferte Zwingligegen alle auswärtigen Bündnisse; die Pensionen abersprachen beredter als Zwingli. Aus Unwillen über seinekliiIippic-»8 gegen das RciSlaufcn ward nun v»n mchrernseine Lehre für ketzerisch erkläret. Immer war er sorg-fältig darauf bedacht, daß die Abschaffung des Papsttumsmit dem wenigsten Tumult, daß sie nach gesetzlichen For-malitäten geschehen möchte. Auf Befehl der ZürichcrischenRegierung wurden verschiedene öffentliche Religionsgesprä-che gehalten. In einem solchen, den 12. Hcum. 1522.ward der gelehrte Mönch, FranciscuS Lamberti, vonZwingli bekehrt. Unvermerkt ward von der Hierar-chie eine Kette nach der anderen zerbrochen. Im. I.>524. verchlichte sich Zwingli mit Anna Rheinhard, WittweHans Meyers von Knonau. Im gleichem Jahr wurdevon jeder Zunft ein Aufseher mit Maürern und Zimmer-leuten von Kirche zu Kirche geschickt, um die Krucifixeund Bilder von den Altären »nd Wänden herunter zuNehmen; sorgfältig wurden fie in besondern Zimmernverwahrt, um selbige, bey etwaniger Veränderung der^vlkesgesinuungcn, sogleich wieder herstellen zu können.Indeß geschah alles ohne geringste Empörung. Den an-
* S» ZwiNgliS oxp. 1. I. fol- l- 4 .