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Erster Band.
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zrir Cepvrinischen Ausgabe des Pindars; wenn er überdie forstigcn Ausleger der Prvfanscribcnttn gelacht hat,so bedauert er, das auch die H. Scridenlen gleich fro,jiig ausgelegt werden. — Auch die ärgsten Feinde, auchein Faber von Konstanz, auch ein Jacob Münster vonSolothurn und solche heftige Verfolger konnten unsermZwingli den Ruhm eines grossen Gelehrten keineswegsrauben; der Papst selber suchte ihn bald durch Pensionen,bald durch Versprechung hoher Beförderungen auf feineSeite zu ziehen. Die Beförderungen schlug er aus; diePensionen gab er zurück.

So groß er indeß auch bloß als Gelehrter gewesen,eben so groß war er im thätigen, bürgerlichen Leben.Uncrmüdet, und anfangs nicht fruchtlos war seine Be-mühung, bald den Bischofs Hugo ston Constanz, baldden Cardinal Match. Schinner in Wallis, bald denpäpstlichen Legaten, Anton Burccius, gegen die Hierarchiezu empören. Erst nachdem diese geistlichen Obern die Handvon dem Rcformationswerk abzogen, glaubte er sich per-sönlich und unmittelbar zur Unterstützung desselben berufen.

Den n. Christm. i;i8. zog ihn das Collegiatsiift nachZürich. Daselbst that er den r. Jenner 1519. im vierund dreißigsten Jahr seines Alters die erste Predigt. SemKanzelvortrag war populär, menschlich, patriotisch. Sosehr dieser neue Predigtton den Emen zuwicder war, st>Willkomm war er den Andern; je gcldfressendcr der päpst«liche Aberglaube geworden, desto geneigter war man zurAbschaffung desselben. Indeß ward Zwingli von demBischofs zu Constanz durch seinen Vikar, Joh. Fabri,wie auch von dem Chorherr Hofmann bevm Cotlegiatstistals Neuling verklagt. * Zwingli rcchfcrtigte sich in seinem

D«e erne von Hofmanns Klaaschriften befinde sieb gedenktM Fußlins Beyträge» Tb. III. Absch- 1. Die andre u»gedruckt in HottingcrS handschristl. IN-Hur. aMEttstSdkblioth. 0, 14. s. 24z.