Band 
Erster Band.
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jünger« Prinzen. Ungeachtet ihm dadurch der Weg zudem glänzendesten Glücke gcöfnek worden, so entfernteer sich gleichwol, so bald möglich vom Hofe, um wie-der ungestört für die Wissenschaften zu leben. Wegenkränklicher Leibcsbeschaffenhcft durfte er keine Nachkommen,schuft hoffen; also wiedmete er sich dem geistlichenStande; auf seinen Antrieb stifteten seine Aeltern inihrer Vaterstadt eine Predigcrstclle, die er nun selber be,kleidete. Nicht lange hernach erhielt" er die Erlaubniß,zur Fortsetzung der Studien, wieder nach Heidelberg zugehn. Vorher begab er sich nach Tübingen nnd Stutt-gard; daselbst genoß er RäuchlinS Unterricht in der grie-chischen Sprache; hierauf schrieb er in Heidelberg seineGrammatick, die hernach unter der Aufschrift: OragmatLgedruckt worden. Zu Heidelberg gerierh er in engeBekanntschaft mit Eapito, dem damaligen Prediger zuBruchsal. Nach der Zurückkunft in seine Vaterstadt,predigte er mit Beyfall, obschon sein Vortrag von dempäpstlichen Eauertäig noch nicht völlig rein war. Ebenso weil von dem polternden Gelärm als von der Mahr-gen — unv Lcgendenkramerey der Mönchen war er ent-fernt. Da sein gesunder und bescheidner Lehrvortrag vondiesen letzter« cntijirt wurde, so veranlasete ihn dieseszur Verfertigung der Schrift 6s rilu xalsbali säslspltonsm. Hpu6 groben. i;i8. Die Ursache dieserAufschrift liegt in der abgeschmackten Osterfreude derPäpstlichen Prediger, welche von der Kanzel herab dasVolk mit Zotten und Possen, belustigten; unter andernrerzält er, er habe jm I. bey einigen Bekanntenüber Tisch wieder diese Gewohnheit geredet; hieraufhabe ein jeder vorgebracht, was er an diesem Tag inher Kirche gehört hätte. Der eine von den Predigernhätte geschrien wie ein Kuku, der andre geschnattert wiekiue Gans; ein dritter hatte von dem Apostel Petrus