Band 
Erster Band.
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bewog ihn, die Religion aus der Quelle zu schöpfen; jcztficng er an, sich von den Sodbrünnen des römischenAberglaubens zu cnkferneu. Nach dem Willen seinesVaters, vertauschte er die Theologie mit der Rechtsge»lehrtheit. In leztrer Wissenschaft brachte ers zu Bour.gcs unter Andreas Alcial ungcmein weit, versäumte abererstere Wissenschaft auch nicht. Wolmar unterrichteteihn in der griechischen Sprache. Nach dem Tode seinesVaters begab er sich nach Paris. Daselbst schrieb erjenen Commentar über des Seneca Aahandlung 6!c-msncis. Seine Rede für den Universitätsrector, Nico,laus Copus, beleydigte so wol die Sorbonne als dasParlament; Kelvin -ächtete sich vor der Gefahr nachSaintonge, nachdem er die Ehre gehabt hatte, mit derKönigin von Navarra zu sprechen. Eben diese Königinrettete auch den gelehrten Fabcr Ccapulcnsis aus denHänden der Inquisitoren und schickte ihn nach Nerac.Daselbst besuchte ihn Kalvin; nachdem das Gewitter vor-über war, kehrt' er im I. 1^4. nach Paris zurück.Secvet war auch da; allein dieser wich jenen aus, un-geachtet zwischen beyden eine Zusammenkunft verabredetworden. Zu Orleans gab Kalvin seine Schrift gegen denSeclenschlaf heraus. Das Jahr r;;4. war äusserst trau-rig für die Reformierten in Frankreich. Kalvin schriebEurze, christliche Ermahnungen für dieselben, und siewurden in ihren Gemeinden verlesen. Hernach begab er§ch mit Ludwig dü Tillet, einem Dohmhcrrn von An.suienre, nach Basel. Daselbst studicte er dir cdräische^brache. In sehr genaue Bekanntschaft gerieth er mit^tynäus und Kavito.

Ungeachtet König Franz I. die Reformirten in Frank«^'ch verfolgte, so suchte er nichts desto weniger die Gunster Protestanten jn Deutschland. Zur Entschuldigung seinerVerfolgungen stellte er daher die Hugenotten in seinem