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dem Traum auf und verkündigte ein fürchterliches Un-glück. An diesem Tage sagt Beza, wurde das blutigeTreffen bey Drcux geliefert. — Ungeachtet solcher ver-meinter Vorahnung, schien er sonst, gerade dem Geistseines Zeitalters zuwieder, wenig aus apocalyptischeWeissagungen zu bauen. In den Scsügerisn^ schreibtvon ihm Scaliger: O gusm Lslvinur bans allsguieurmentem kroxketsrum! Remv melius. Sogleich setzt erhinzu: 8»pit guocl in ^pocal^plim non scrixsit. *
Die Menge der Stubirenden, die von allen Seitennach Genf kam, machte den Kalvin aufmerksam auf dasSchulwesen. Schon im I. r;y6. hatte er zur Verbes,ftrung desselben Pläne entworfen. Wegen überhäufterGeschäfte wurden sie von dem Magistrate beyseite gr.legt; im I. i;;8. bracht' es Kalvin durch aussordentlicheThätigkeit in kurzer Zeit dahin, daß nicht nur das aka-demische Gebäude neu aufgeführt, sonder» auch verschie-dene, geschickte Lehrer gesetzt wurden. Sehr gerne hätteer eine vollständige hohe Schule für alle Facultärmgestiftet: allein für einmal mußte er sich auf die noth-wendigsten, besonders die theologischen Studien einschrän.kcn. Ausser den sieben Schulklassen, wurden zween theo-logische Lehrstüle für Kalvin und Beza, und noch dreyandre für die Philosophie, für die griechische und ebräischeSpräche errichtet. Die akademischen Gesetzt, welcheKalvjn verfertigte, wurden öffentlich in Gegenwart desRathes, der Geistlichkeit und der studierenden Jugend inder Peterskirche verlesen und hernach durch den Druckdekannt gemacht.
Im I. wurde das französische Rcligionsgrsprächtu Poissy gehalten. Sehr gerne hätten die rrformirtenPrinzen bey diesem Gespräche auch den Calvin gesehn;
* G. such Dodin lk-tk. Ulk. 0. VII.