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Erster Band.
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seiner ehmaligen Sätze. Grosse Bewegungen verursachtesein Schicksal; al- verdient ward es von den einen, alsgrausam von den andern erklärt. Bey dieser Gelegenheitschrieb Castalio, unter verdektem Namen Martin BelliuS,sein Buch non xunienäjs d-ereticib; von Theodor Be-za ward eS beantwortet; auch Kalvin schrieb über dieIrrlehren des Servers und über den Gang semrs Prozes-ses. Von neuem erhob die Partey der Libertmer den Na.kcn. Gleichwie vormals Philibert Berthelier, der Vater,sich der weltlichen Dienstbarkeit mtt Eifer wiedersctzt hak-te, so wiedersctzte sich jzo Philibert Berthelier, der Sohn,der geistlichen Kirchenjucht. Von Kalvin ward er exkom-muniziert. Berthelier brachte die Sache vor Rathe; vonda ward sie an den grossen Rath gebracht; die Meinun-gen waren getheilt; erst im I. i;;; wurden der Geist-lichkeit ihre Conststorialrechte völlig bestätigt; wegen ver-schiedener Unfugen mußte Berthelier mit Perrin Bandetund andern entweichen; als Aufrührer wurden sie in Loa-tumscism verurrheilt und ihre Bildnisse an den Galgengenagelt.

Wenige Zeit hernach fand Kalvin einen eifrigen Wi-dersacher an Joh. Valentin Gentilis, welcher ganz inServers Fußstapfen hinrintrak. Nicht lange nach KalvinsHilischeid ward auch dieser Gentilis zum Tode verurthnlt.D>e Strenge gegen Sektirer lag nicht bloß in dem Cha-rakter der Reformatoren, sondern überhaupt in dem Ge-nius der Zeiten. So sehr auch die Aufklärung sich aus-breitete , so waren gleichwol nicht alle Spuren des Pap*stnm vertilget. — Daß Kalvin noch an Vorahnungen ge-glaubt habe, hievon giebt Beza in desselben Leben folgen-des Zeugniß: den i?. Dezember >562 lag er krank awPodagra; einige Tage hatte der Nordwind gewütet. G^ninatürlich glaubte Kalvin im Schlummer das Geftb^dder Krtegsposamun zu hören; auf einmal fuhr er au