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Erster Band.
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werde, so lang sich in demselben, die Religion?,die Gesetze, die Sitten erhalten. Er beschwor sie,so wol bey den Wahlen als bey Prozessen niemals d eStimme der Leidenschaft, der Gunst oder Ungunst, soll»de«i allein der Vernunft und des Rechtes zu hören. Unterheißen Segenswünschen gab er jedem der Rathsgliederdie Hand und entließ sie mit rührender Wehmut.

Noch am gleichen Tage begab sich auch die ganzeGeistlichkeit zu ihm; er ermähnte sie zum Muthe undEifer im Dienste der Kirche; er warnte sie vor innererZweytracht, vor Menfchenfurcht und Saumseligkeit. Mittief verwundetem Herzen nahmen sie Abschied.

Auf die Nachricht von dem herannahenden Tode des-selben , machte sich Farel, ungeachtet seiner eignen Leibes»beschwerden und eines hohen Alters von achzig Jahren,fertig zur Reise von Ncuenbürg nach Genf. Calvin wollteihn zurückhalten, und schrieb ihm mit sterbender Hände:Vgle mi oxtime L inteZerrime frster, <L gusnäo te Leusfuperüitem msnere vulr in munäo, vivs memor noürreconjunötionir, gus: ut Lcolefis- vei kuit utilis, its nosejux kruÄus in crelo msnet. blolo te fstiges mes csufg,^8gre fpiritum trsbo L sificlus expeÄo, 6um me snke-HtU8 äekcist; 8stis elt guiiä Lkriüo vivo L morior,stui fuis lucrum elt in vits L morte; iterum vsle cumiistrihus. 6enevL nono lilsji i;y6. Dieses Briefes un-beachtet, gab sich der gute Greis die Mühe nach Genfäu gehn; nach einer ziemlich langen Unterredung mit demsterbenden Freunde, kehrte er sogleich Morgen deß zurückNach Neuenburg.

Acht Tage vor feinem Hinscheid bewirthete Calvineinmal seine geistlichen Bruder ; aus dem Bethe'eß er sich j„ den Sveiscsal tragen; er segnete die Tafei,^ Ei" wenig, mischte sich in die Gespräche, und nochBeendigung des Gastmahls, nahm er Abschied von