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der Gesellschaft und ließ sich in sein Krankenzimmer zu.rücktragen. — Er starb den 27. May 1564. in einemAlter von ;; Jahren, Morgens darauf ward er begra-ben/ und zwar nach seinem letzten Wille» ohne Pompund Denkmal; die ganze Bürgerschaft gierig im Begleiteder Leiche.
Zwcytausend und drey und zwanzig Predigten, diealle von verschiedenem Jnnhalte sind/ werden von Calvinin der genferschen Stadtbibliotheck aufbewahrt. NercisrPsblosu äe ksris, 1 . IV. OK. ;;o.
Wilhelm Farel.
Er wurde im I. 1480- zu Gap im Dauphine auSadelichem Geschlechte geboren. Mit grossem Erfolg stu-dirte er zu Paris; einige Zeit hielt er Vorlesungen indem Collegium des Kardinal le Moine; durch Jacob FaberStapulensis erhielt er einen Beruf von Wilhelm Brigoiinel,dem Bischöfe von Meaux. Dieser Biichof schien der Glau-bensverbesserung nicht unabgeneigt; durch diese Gesinnungenlockte er verschiedene/ reformirte Gelehrte zu sich; im I. i;-'.forderte er unsern Farel zur Verkündigung der reinernLehre auf. Bey der Verfolgung/ welche im I. i;??.zu Meau/ gegen die Ncugläubigen ausbrach; stüchtete sichdieser wieder nach Gap; auch hier ward er wegen seinerLehrsätze verfolgt; er begab sich nach Basel; * daselbstbat er die theologische Facultät um die Erlaubniß/ öffent-lich einige Theses verthaydigen zu dürfen. Dre Facultät,sonderheillich Ludwig Berus/ der Probst bey Sl. Peter,verweigerten ihm die Bitte/ unter dem Vorwande, baßseine Sätze die neue Lehre begünstigen. Der Magistrathingegen gab ihm völlige Erlaubniß zur Vcrrhaydiguall
* Im I. l;rs.