Band 
Erster Band.
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Theodor Beza.

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Den -4. J»n. ward er zu Vezalay in Burgundvon adclicheri Aeltern geboren. Mit zärtlicher Sorgfalterzog ihn sein Oheim, ein Parlamentsrath in Paris;im I. 1528 anvertraute ihn dieser dem berühmten Mel-chior Wolmar in Orlcans, von dem er die ersten Grund-sätze einer geläuterten Religion einsvg. Ungeachtet ersich zu dem Studium der Rechte bestimmt sah, so wand-te er gleichwol die meiste Zeit auf das Studium derAlten. Im I. i;;y kam er nach Paris zurück. Durchden Hinschied seines Bruders wurde er Erbe beträchtli-cher Güter; hiezu kamen noch zwo Präbenden, die erohne Vorwissm erhielt, nebst einer Abtey von i;voe> Livr.jährlicher Einkünfte, die ihm ein Oheim, der Abt vonFroidmond, abtreten wollte. Bey den glänzendsten Aussich-ten , in voller Iugcndkraft, beyden liebenswürdigsten Talen-ten , von der Natur mit reizender Bildung, von dem Glückemit Reichthum begabt, im Schoße der Lustbarkeiten, stritt'er zwar mit sich selbst, doch siegte sein Entschluß, je eherje lieber zu der protestantischen Kirche hinüber zu gehn.Zum voraus hatte er sich in Geheim mit einer Personverlobt, die jeden Liebreiz, jede Tugend befaß, und wel.cher nichts mangelte als Glückesgüter und voryemmeAbkunft. Gewissenhaft beobachtete er gegen sie feine Ge-lübde; zur Erfüllung derselben ward er durch eine todt.

Krankheit bewogen; sogleich nach der Genesungküchteie er sich mit der Geliebten nach Genf und langteden 24. Ock. r;48 daselbst an. Bevor er zur Auswahltüies Berufs schritt, begab er sich nach Tübingen zu fei«

* C. Asyle via.