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dinalen gründete. * In diesen Conferenzen wurde be-ratschlagt , durch was für Mittel Beza am besten könnteaus dem Wege geräumt werden? Nach desselben Weg.räumung nämlich glaubte man die Stadt Genf entwederwieder unter das päpstliche Joche zu bringen oder sonstleicht in den Untergang zu stürzen, und so würde manmit weniger Mühe in der Schweiz so wol als in Frank-reich die Reformierten vertilgen. Salesius, der genferfcheBischof, war auch gegenwärtig bey der Versammlung;als der Papst von ihm sein Galachten verlangte, erklärteer sich, daß man den alten Prediger unmöglich werd«wegschaffen können und daß kein ander Mittel zur Wie-derherstellung des Papstums übrig bleibe als wenn manmit genügsamer Macht dem Herzog von Savoy zurEroberung der Stadt Genf behülflich seyn werde.
Wolfsang Museulus. *
Er ward im I. 1497. in Dusa in Lothringen geboh-ren. Seine Aeltern waren wenig begütert» aber wegenguter Aufführung geliebt und geachtet. Von Kindheitauf war der Knabe so eifrig im Lernen, daß er wenigerdes Sporns als des Zügels bedurfte. Mit sehr geringemReisegeld besuchte er fremde Schulen; durch Singen vorden Häusern wußte er sein Brod zu gewinnen. Indeßlebte er ärmlich, bis er im Elsaß mit dem Hause desGrafen von Raperswyl bekannt wurde. Von Raperswylbegab er sich nach Colmar und Schlecstadt; an letztermOrte studierte er ileißig; seine Lieblingsbeschäftigung waröie Dichtkunst.
* S. Lcti Vit» öi 8iko V. k. II. I.. III.
** S- äsami Vlt,s, wie auch Verkelilcn Lloxir,
Schon