Band 
Erster Band.
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Kirche bekehrt. Sein letztes Gedicht war die votlvs gr».rulacio an Heinrich IV. als er diesen Prinzen im Dczem-der 1600. unweit Genf beglückwünschte. Thuan sagt,daß er von dem König mit Thalern beschenkt wor-den sey.

Noch lebte Brza bis zum 1;. October rSo; die gegen-wärtige und täglich vorfallenden Dinge, schreibt eben er-wähnter Thuan, entfielen aus seinem Gedächtniß; langevergangene Dinge hingegen blieben ihm fest eingeprägtund sehr richtig urtheilte er bis an sein Ende. Ganzohne Anstoß konnte er in hebräischer Sprache die Psal-men, in der griechischen Sprache mehrere Hauptstückeaus den Briefen des Paulus auswendig daher sagen;nach dem Zeugnisse des Kasaubon sprach er noch immermit so viel Genauheit von der alten Geschichte, alshätte er erst neulich den Plutarch und andre claßischeSchriftsteller gelesen. In derselben Unterredung hingegenwenn er erst noch weitläuftig von dem neuen Könige inEngland geredt hatte, konnte er fragen: ob wol dieNachricht von dem Tobe der Königin Elisabeth richtigsey?

In seinem Lpiceäium auf Beza mischt Scaliger eineWeissagung ein, die zwar bis auf diesen Tag unerfülltgeblieben, die aber immer bewcißt, daß Beza gleichsamals Schutzgenius der Genfer angesehen worden:

Del kamulo non slippo luxertllds esp» all,^uum gusteret Vanäslus kostis oxsr,

Instullit tilri ko Präsentia numinis, iüoLsrnere ne polier ulteriora mslo.

^gue minam celerer rapisnt procul Omina vsnti,l^r poriur menäax ünxerir ist» metus.'

. Vermuthlich daß sich diese politische Weissagung auf"nige Conferenzen des Papstö SixtuS V. mit seinen Kar-