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Erster Band.
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Monatelang wurde er daselbst von dem Magistrate sehrliebreich unterhalten, bis sich für ihn ein vortheilhaftcrBeruf zeigete. Einen solchen bekam er zwar nach Eng-land durch den Erzbischof Thomas Krämer: allein wegenheranrückenden Alters, wegen kränklicher Umständen derGattin und wegen Minderjährigkeit der Kinder schlug«r ihn aus. Desto willkommner war ihm in dem fol-genden Jahre ein Beruf als Lehrer der Gottcsgelchrtheitnach Bern, woselbst er seinen alten Freund, Dr. JohannHalter, zum Mitgehilftn hatte. Im I. i?4y. trat ersein Amt an und verwaltete dasselbe in die vierzehnJahre mit aller Treu und nicht ohne reichen Erfolg.Seine Vorlesungen über die Psalmen, über das ersteBuch Moses, über den Eiajas, über die Sendschreibendes Paulus, wie auch seme Iwci communer wurden durchden Druck bekannt gemacht. Mit Stillschweigen übergehnwir verschiedene seiner kleinern Schriften; so ;. B. könn-ten wir der IV. Dialogen, unter Anfscdrist krolLTws,erwähnen, worin er erörtert: In wiefern oder ob eseinem evangelischen Christen mit gutem Gewissen erlaubtsey, an papistischen oder andern fremden, gotlesdienst»-chen Cäremonien Antheil zu nehmen? — Ferner eineAbhandlung in teutscher Sprache: In wiefern ein Christgewaltthälige Unbillen mit Geduld ertragen müsse? ""Eine Widerlegung des unlauter«, augspurgischen Cai-chismus, teutsch; ebenfalls teutsch einige Gespräche überdie Tridentinische Kirchenversammlung u. s. w. I" ^nem Vortrage war er methodisch, deutlich und immervon polemischem Tone, so viel möglich, entfernet.

Wie angenehm ihm sein Aufenthalt unter den Ver-tiern gewesen, bewieß er dadurch, daß er so viele vor-iheilhafte Einladungen ausschlug; so z. B. ward er nMMartin Bucers Tod abermal nach England, so ward^*m I. als Augspurg wieder di: alte Freyheit