seinen Schriften giebt Arnold ein karges Verzeichniß.
Es ist genug, daß wir die vornehmsten anfuhren:
1. ) Wonder-Bveck, waerin dar van der Werldt amversloren ghcopenbaree is. 1542. 4. Eine von dem Ver-fasser selbst vermehrte Ausgabe ist im I. 1;;,. in kleinFolio herausgekommen.
2. ) Lkristhke Leaätbrieven, drey Bände in 4t0»r; 49 .
;.) Ein unterweisendes und christliches Gespräch ;wi,schen einem "Gottesgelehrtcn, Biblischgelehnen und So-Phistischgelehrtcn, worinne verhandelt wird der rechteVerstand der Wahrheit Christi, wo man die rechte Mu»
<er der heiligen Kirche ober der Gemeine Gottes suchenund finden soll. ,548.
4. ) Warnung vor dem Tag des Herrn. »55r.
5. ) Dialogus zweyer Discipcln mir ihren Mustern,worinnen eine sehr schöne, himmlische Philosophier ver-handelt wird; insonderheit, wodurch man Gott in derAndacht überkommen und allezeit bey sich behalten könne.i;;r.
6. ) Von der Art, Blindheit, Irrsal und Finsternißdieser argen bösen Welt; wie und welche der Leib Christ'' ?mit Anweisung des rechten Weges, auch was Fruchtvon der Kunstphilosophie der fleischlichen Vernunft heb-kommen, und warum die Gelahrtheit schädlich? »55^'
Joh. Rudolf Wettstetn. *
Beym Mangel andrer Nachrichten, begnügen w'kuns, diesen verdienten Mann auch nur von dencmstSeite zu zeigen, wie er als Verthäydiger der helvetiiUnabhänglichkcit bey der Wcstphälischen Frirdensveriawlung in glänzendem Lichte hervortrat.
* S. Lauster, Lhl. xvn und xvm.