Band 
Erster Band.
Seite
178
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In der Ueberfttzung des Liedes Salomons bediente <rsich eines Calullischcn und Dbullischcn Tones; er schriebtnea Lvlumbuls, olien6e midi vulriculum cuum, Ispi-ckulum, vsnuttulum. Mau hat drey Ausgaben seinerBibelübersetzung; die erste vom I. ,5;,. die zwole vomI. 1554. die dritte vom I. 157;; dieser letztem schreibtder Pater Simon den großen Werth -u. Seine französi-sche Uebersetzung hatte er mit pöbelhaften Ausdrücken be«steckt. Auch hat er noch folgende Schriften geliefert:(,'irillus, eclogL 6s nativiurrs Ol-riiti. In Lr»s>. Il<.Lpik. <16 kom. 6s prie6eltm. S: sustiÜLatione. — Auin-gus impestimentorum, gure msnrsL bominum ü vero inckivinis sbciuLvnt, enumersrio. — Lsisniio sus: trsnblLtio-nis nov. Pest. contrs Hreo6orum Leram. Die Schritt6s non pumen6is glaäio lisersticis , die unter dem Na-men des Marti» Bcllius herauskam, schreibt Bcza dcnlCastellio zu. Auch hat er verschiedene Ucbersttznnzcn,z. B. von Kempis Nachfolge Christi, Einiges aus demUrmin, aus Diodor u. a. geliefert. ,

Auch noch in Basel wurde Castellio von seinen Fein-den verfolgt. Wegen einiger Schriften war er daselbstvor das Consistorium gezogen; man erzählt. daß er «'öffentlicher Disputation wegen freyer Lehrsätze über diePrädestination beschämt, und ihm hierauf eingeschärftworden, er sollte sich auf sein Amt einschränken und .nicht in das Feld der Theologie ausschweifen. Beweist >

nicht dieses, daß er keineswegs geschont worden sey- s

Wenn also seine furchtbaren Wrcdersächer ihn nicht aus jBasel zu vertreiben vermögend gewesen« darf man nichtmir Grund schliesscn, daß er seine Sicherheit nicht weni-ger dem sittlichen Betragen als de» gelehrten Verdiensteszu danken gehabt habe?

Er wiedmcte seine Zeit theils den Wissenschaften, theiltincm kleinen Feldgur, das er mit eignen Händen baute.