Band 
Erster Band.
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Holz herauszufischen, die niemand eigenthümlich gehörten;andere thaten mit mir und ich neben ihnen das gleiche,und zwar öffentlich vor jedermanns Augen. — Wie be.daurrnswürdig war nicht das Schicksal eines Mannesvon so vorzüglichen Gaben? Seine Geschicklichkeit in derlatinischen, der griechischen und ebrätschen Sprache warungemrin groß. Im I. i?45. hatte er zu Basel denHauplinnhalt der biblischen Geschichte in zierlichen Dia.logen rdirt, so daß die Jugend daraus beydes, ReligionS.geschrchte und zierliches Latein zugleich lernte. Im I.»546. übersetzte er dir sibytlinischcn Verse und.gab sie mitAnmerkungen heraus. In gleichem Jahr lieferte er «inelat. Uebcrsctzung der mosaischen Bücher; im I. 1547.der Psalmen und aller übrigen biblischen Gesänge. ImI. 1548. edirte er ein griechisches Gedicht über das LebenJohannes des Täufers und eine poetische Umschreibungdes Propheten Ivnas in lateinischer Sprache. Verschie»denes übersetzte er aus dem Homer dem Xcnophon,Cyrillus u. a. — Sehr verhaßt machte er sich dadurch,daß er verschiedene Schriften des Ochinus und namentlichdie XXX. Dialogen aus dem Italiänischen in das Latint.sche gedollmctscht hatte. Seine latinische Ucbersctzung derh. Bücher fieng er im I. i;?o. In seiner allgemeinenEinleitung so wol als in den Anmerkungen über denersten Brief an die Corinther spricht er von dem Ansehndes Canons auf eine Art, die ihn bey den Orthodoxenin Verdacht brachte, als erwarte er eine Erweiterungder biblischen Gotleügclchrthett. * Man machte ihm eineSünde aus seiner claßischcn Latinität; so z. B. schrieber Lenius anstatt anxelus; lotio anstatt öaptilma; r«8-publchz anstatt eccleüs; collegium anstatt* Teipitt Lloxes srr Hammer lsrsl», 1. I. s. rj7.