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Jaeov Christoph Jselin.*
Er erblickte das Wcltlicht den is. Junius i 6 gr zuBasel. Frühzeitig glänzte sein Genie hervor. Schon inder Schule hieß er der Fürst unter den Schülern, prln-CLP8 zuventutl5. Kaum hatte er 14 Jahre, als er beyeiner öffentlichen Disputation zum Rcsvondenten ernenntward. Die Einwürfe, die ihm in latinischer Sprache gemachtwurden, wieocrhvlltc er aus dem Stegreif in griechischerSprache. Eine Menge dunkler Stellen aus verschiedenengriechischen Autoren lösete er ohne Schwierigkeit auf. In denErholungsstunden verfertigte er Gedichte, von denen mehre,rc gedruckt find. Einige Aufsätze über die claßischen Ge-schichtschreiber unter den Römern erwarben ihm so aus.gebreiteten Ruhm, daß er, obgleich fremd, abwesendund nicht mehr als 2; Jahre alt, von dem Landgrafenzu Hessen als Professor der Beredtsamkeit und der Histo-rie nach Marburg berufen wurde. Er bat um Bedenk-zeit. Während derselben wurde durch I. Jac. BuxiorfsHinschcid der ebräische Lehrstuhl in Basel erledigt. Scho"hatte unser junge Jselin so wol in der Gottesgelchrlheitüberhaupt als besonders auch in den morgenländische"Sprachen grosse Fortschritte gemacht, so z. B. hatte erunter anderm kritische Bemerkungen gegen Boßuet überdie Apokalypse geschrieben: er glaubte sich also nicht we-niger berechtigt als verpflichtet, sich um den erledigte"Lehrstuhl zu bewerben. In dieser Absicht verfertigte undvertheidigte er eine akademische Streitschrift über den Ge-nius der morgenländischen Sprachen und über die Dollwet-schung des neuen Testaments. So bald indeß auf gleiche"Lehrstuhl auch Buxtorfs Neffe Anspruch zu machen anficng,
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1740. s. Z45. fg, wie auch Lil-Uütk. 6erm.s. -SS.