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Mütlerwile gewann ich so viel vaß ich Häuser undFeldgürer ankaufen konnte. Als ich baute, gieng ichtagtäglich zu den Arbeitern ausser die Thore; dieß er,weckte viel Schmähens auf den Gassen und selbst vorRathe, vornehmlich auch unter den Gelehrten, die mirnicht günstig waren. Als man aber nicht sehn konnte,daß meine Schüler »ernachläßigt wurden, so ließ manmich gehen.
Mein Sohn Felix studierte zu Montpellier die Arz-ncykunst. Nach dem Hinscheid meiner Tochter Ursulawar ich darauf bedacht, eine gute Sohnsfrau zu finden;fie fand ich in der Tochter eines angesehenen Rathsherrn,Franz Jäckclmanns. — Meine treue Ehegenoßin verlorich den 20. Febr. ,572. Im Aprill des gleichen Jahresverheuratete ich mich wieder, und zwar mit der Tochtereines bernerftben Prädicanten, NiclauS Meganders; den25. Febr. im I. 157z. gebahr fie mir ihr erstes Kind,Magdalena; den 24. Jul. im I. !574 einen Sohn,Thomas; den -r. Nov. 157;. das dritte Kind, Ursula;den 12. May »577 ward mir abermal ein Sohn, Na-hens Niclaus, gebohren; den n. Febr. 1579 das fünfteKind, Anna; den 20. Octob. r;8o. das sechste Kind,Elisabeth«..
Nachdem ich über fieben und dreyßig Jahre Schul»Halter gewesen war, und mein Gehör und Geflcht ab»iunehmen anfiengen, ward ich auf Fürbitte der Universitätdon dem Magistrate als Lmsritu, erklärt, und erhielt
Jahrqehalr von 8°. GHden.
Thomas Platter starb den 26. Ienner r;8s, nachdem^ von einem Falle neun Wochen lang zu Bethe gelegen