Hu entsprechen. Voll Unwillen ließ dieser in Geheim da-Felleisen des Baslerboten wegnehmen. Der Magistratschickte eine Dcvutation an den Gesandten nach Luzcrn.Man kannte dessen Freundschaft gegen Jftlin, dieser mußtealso mitgehn. Beretti-Lanbi empfangt ste sehr wol, willaber nichts von den, Felleisen wissen. Nach der Tafelspricht Jselin besonders mit ihm. Der Gesandte sagt: —Mein lieber Doctor, Sie könnten mir hierüber in Zeiteiner Viertelstunde hundert der schönsten Verse vorschwa-tzen, so war all ihr Latin gänzlich verloren! — Die Ge«
sellschaft gieng aus einander. Jselin schreibt in Zeit einerViertelstunde eine Epistel von hundert Versen an den Gc«sandten. Dieser ist entzückt und denkt die ganze Nachtdarauf, seine» Freund zu befriedigen. Morgens nehmendie Deputirte» Abfcheid bey ihm. Immer will er nichtsvon dem Felleisen wissen, nur sagt er seitwärts zu Isclui.'Lsrmins vsl L^io postum äeciucsre s,unsm.
Nach ihrer Wegreise sehn sie unterwegs einen Reuter»der ein Felleisen fallen läßt und im vollem Galopp weitereilt. Die Deputierte Heden es auf, und es war, was i'tsuchten.
Jselin starb den r;. April! ,7;«. Er hinterließ seine"Neffen eine kostbare Bibliolhcck. Für die ilmversitätsbib'liotheck bestimmte er ein Vermächtniß von zooo Livr. utb"seinen Kommentarien zu des Urstisius Chronick.
Cölius Secun-us Curio. *
Das Licht der Welt erblickte er den r. Mayin Piemvnt. Schon im nennten Jahre verlor er dielern; von diesen hatte er ausser dem adelichen GessH^ ^. grossem Reichthum geerbt: als jüngstes Kind erhic
* S, 8ruxnni Or»t, ge Lurisnis vit» i" älu-'stllorn.
litt. 1. XIV.