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Grund dieser Auslegung verweisen wir auf den fünftenBand der Memoiren der königl. Akademie. Mehrere sol-cher antiquarischer Gegenstände hatte Jselin schon vorher,entweder in besondern Abhandlungen, oder in den gelehr-ten Zeitschriften beleuchtet; so z. B- schrieb er über dieEbräische Zeitrechnung; über cmige zu Moudvn und Triesteentdeckte Innschriften; über die vorgebliche Ewigkeitder Welt, durch alte Denkmale bestricke»; über die Ki.ganten in den h. Büchern; über die Absicht des Tiberius,als er Christus unter den fremden Göttern einen Cultusin Rom gestatten wollte u. s. w.
Um nicht allzu trocken und weitlaustig zu werden, über-setzn wir den Katalog so vieler feiner Schriften und Aus-gaben. Nur im Vorbcygehn erwähnen wir seiner Tschu,bischen Chronick und seines deutschen Morrery, den er jobeträchtlich erweiterte.
Jselin war ungemein dienstfertig. So z. B. ließ erfür Uffenbachcn zwölf Bände von den Briefen des I. I.Grynäus kopieren. So schickte er dem Sorte die Lcsar.len aus einer sehr alten Handschrift des Sallnsts, unddengeln ebenfalls solche Lesarten aus den Handschriftenöes N. Testaments in der Baslerschcn Unioersilälsbiblio.thck.
Mit dem Ruhm eines grossen Gelehrten verband Jse»den Karackter des einnehmendesten Weltmanns. WieNützlich ftin Kredit dem Vaterlands gewesen, mag untre^derrn fokzende Anekdote beweisen: Wenige Zeit vorher,^ der Marquis von BcMti-Landi, spanischer Gesandter^ der Schweiz, in gleichem Karacrer uach Holand abrei»sollte, verlangte er von dem Magistrat in Baicl die"tsctznnq eines Postincisters, dem er die Hinterhaltung"Uger Pachte schuld gab. Der Magistrat hielt dcnPost-kister für rmichutbig und weigerte sich, dem GesandtenO -