Band 
Erster Band.
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nach Bern und Zürich; die Berner anvertrauten ihmdas Schulrectoral in Lausanne; vier Jahre lang halle erder Academic daselbst mit grossem Nuze» gcvicnet; jcztkehrte er nach Italien zurück, um seine Gattin und sie-ben Kinder zu holen; indeß durfte er nicht persönlich zuihnen nach Lucca gehn; er wartete ihrer in der benach-barten Stadt Pessa; unvermuthet ward er beym Mittag-essen von dem Haupte der Inquisitoren und seiner bcwaf.neten Wache umringt; während daß diese letztren untenvor der Thüre harreten, trat der oberste Inquisitor alleinin sein Zimmer und kündigte ihm im Namen desPapsts den Verhaft an. Noch halle Cölius das Mes-ser in der Hände, womit er die Speisen zcrschnidtc; vordem Messer und vor dem Trotze des stattlichen Manneserschrak der Inquisitor so sehr, daß er plötzlich zu Bodenfiel. Sogleich eilte Cölius die Treppe hinunter, gicngmitten durch die Lictorcn, grüßte sie, ward von ihnennicht erkannt, begicbt sich in den Stall, setzt sich zu Pferdeund rettet sich durch die Flucht. Glücklich kömmt ernach Basel. Auf dringendes Anhalten des Martin Vorr-haus, des Hieron. Frobenius, Niklaus Episcopius undMich. Isengrin, denen seine Gelehrsamkeit bekannt war,blieb er daselbst und übernahm den rhetorischen Lchrstuhl -aus den entlegensten Gegenden drangen sich die Studieren-den herbey, um seine Vorlesungen zu hören. Von allenSeiten her suchten ihn die größten Fürsten, unter denschmeichelhaftesten Versprechungen zu sich zu locken: auck)der Pabst selbst wollte chn durch den Kardinal Caraffa zurRückkehr nach Italien bewegen; er that ihm die schönst"'Versprechungen, wofern er nur aufhören würde, überdie Religion zu schreiben: fruchtlos blieben alle diele Ein-ladungen. Er blieb in Basel, woselbst ihm undNachkommen das Bürgerrecht geschenkt wurde.

Sohn Augustiuus, der ihm auf dem rheotorischen Leb"