noch mehrere Kenntnisse einzuhollen, leitete ihn sein ^atertreulich und glücklich. Als hofnungsvoller, selbst schongelehrter Jüngling, durchreiste er Frankreich, England,und Deutschland, und kam in seine Vaterstadt zurück,die Bahn seines Vaters zu betretten. Er lehrte ebenfallszuerst die Anatomie und Botanick; wurde aber durchviele pracktische Geschäfte zu sehr von diesen theoretischenWissenschaften weggerissen. Der Ruhm seiner Geschick-lichkcit in der ausübenden Arzneykunst brachte ihm daSDiplom als Leibarzt König Ludwig XIV.
Bey der hohen Schule schritt er zum Lehramt derpraktischen Arzneykunst, worin seine wahre Grösse bestand,fort. Diesen beyden Geschäften, welche ihn ganz voneignen litterarischen Ausarbeitungen abhielten, gewiedmct,lebte er bis iS8;. und starb als Greis noch seinem Vater-land zu früh ; gab aber demselben einen Sohn.
Hterouymus Bauhin.
Des Vaters sorgfältige Hand zog auch ihn in gleichemBeruf zur Ehre und zum Nutzen seines Vaterlands,welches ihn auch als Lehrer der Anatomie und Botanickund nachher des theoretischen Theils der Arzneykunst,und ausübenden Arzt, zwar nur wenige Zeit, genoß,indem er schon im I. 1667. starb, und zwey minder-jährige Söhne hinterließ, deren einer Johann Casparein Arzt, dem Wirtembergischen Hause dienete, und imI. 17«,;. gestorben ist.
Das Verzeichniß der Schriften, welche diese gross*Männer der gelehrten Welt schenkten, befindet sich in k>enätkemr Lsuriais sehr vollständig S. s-;. »8s.
,-r. rra. und im Anhang. S.