Band 
Erster Band.
Seite
227
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Lbonrar Murner. *)

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Ein sonderbarer Mann, der die katholische Kirche mitgleich derber Laune verlhäldigte, mtt welcher Rabelaiss«e angriff. Nach Leuens Lexicon stammte er aus einerFamilie in Luzcrn ab» und daselbst trat er in bin Or.den der Franziscaner; nach Waldau hingegen wurde erzu Straßburg im Jahr 147; gebohren. Unter des be,kannten Jakob Lochers Anweisung hatte er sich frühzeitigin der deutschen Dichtkunst geübt Beynahe immer lebteer unstät und flüchtig; wechselweise lehrte er von derKanzel und von dem Katheder.

Eine seiner ersten Schriften ist das Werkgen 6erkonco LvnrrsÄu. Man sehe hierüber den MsIIeun AIs.Icücsrum, so wie über dieses Werk selbst den DavidHauber in der Likliom. mazw. 1 . I. s. ;y, und Vogtin dem Lalslog. libr. rar. s. 4;5. Eine andere frühere

Schrift von Ihm ist seine Inv-Kiva contra Astro-logos, Häsrsns, guor vulzo Luirenfss nuncupamur,incerimm prieciicsntsb. Straßburg 1499 Dieser Schrifter.väiml Schoelgcn in der Fortsetzung der öiblioeti. Ls.dricisnT mecli-L L inksm« I.atlnitsri8 s. 2L2/ wie auchg Iseinr. l.eickius äs Orix. <L Incrsment. lypoArspk.Lipkenf. i. Igv. D>e Jahrzahl »494 in Bauers Llbiio.tiisLÄ libr. rar. s. 102 ist unrichtig.

Unter Murncrs gelehrten Streitigkeiten machte daserste Aufsetzn sem Zwist mir Jakob W>mpheling von

*) G. E. Waldau über Tb. Murner. Nürnberq 177;,FrcytaaS AniIeK. s. 621. Job. Vogt Lstsl. libr. rar. s. 4S0.Rieggers Lmcenit. kriburg. kske. H. s. 215. HalleeS Bis»liorh. Ty H- s. ZvI Lh. V. s. 96. BallaaiarS AI»s.Virsr. l-ucernst, DeuricheS Mus. IV. 1779,

s. 170-5-7 / uns im zweyten Bande st 44s.

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