Band 
Erster Band.
Seite
228
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SchlettstM. Im Jahr hatte dieser gelehrte E,sasser seine Vekealivnsnr Oermsnis: der damaligen Reichststadt Straßburg zugeeignet. Gegen diese Schritt schriebMurner eine beissende Kritik. Sie erschien den r. Skptt1501. In derselben nennt er sich wechselweise einen DcutLschcn und einen Schweizer. (Die Schweizer betrachteteman nämlich als Deutsche.) Den Wimpheling verthei-digten sieben von seinen Schülern. Ihre Bildnisse, nebstWimphelings Bildniß, findet man an der Spitze ihrerReplik, und gegenüber Murnern in Münchskleibe, ohneBart, jugendlich und mit übermüthiger Mine. Ueberseinem Haupte stehen die Worte: kr-stsr ms nemo.Dieses Portrait ist früher gemacht, als dasjenige, dasman bey den Franziscanern zu Luzern fand, und dashier abgedrukt ist. .

Des Streites zwischen Murner und Wimpheling ge-denkt auch Conrad Peutinger in seinen 8crmomb. convl-vsl. Beym *Schardills rrr. germ. 's. I. s. 40Ü. Nochjezt bewahrt die hohe Schule zu Freyburg im Brisgau eineVeolsrstionem sacobi ^impkelinLii sä mieigsnäum ^ä-verlsrium , in Quart lins !occ> L snno. Sie enthält nichtsweiter als die Hauptpunkten von Wimphelings Lpir. rer.xerm. Riegger erwähnt ihrer s. 21;. Auch erwähnt ers. sr;. 216. einer Epistel von Murner, die im Iahei;or. oder 150;. zu Slraßburg in Quart, unter derAufschrift Osrolur lVlsAnus Lermsnus zugleich mit W>m^phelings Schrift herauskam. Am Ende findet mangendes Epigram gegen Murner:

8i nug« lsstus fscinnt guem rslixiolum,

8um bonu8 L msgnu8 rslitziolus ego.

Ebendaselbst erwähnt Riegger einer andern Scheidunsers Murners, als eines LsccslLurei Lissoviensir:tioneltorum poemstum conäigna Isuästiki, impväicsruMvero mirsnä» Lsüigstio, — Ein Straßburgec heiß