Band 
Erster Band.
Seite
232
JPEG-Download
 

V gewesen; im Jahr r;;? war er's nicht mehr.'' Ja;Iul. i;;l nämlich hatte er noch gegen die Reformationein Werkgen geschrieben: — Bokspiel Martin Lu«jhers. Mainz bey Jordan.

Das Derzeichniß seiner Schriften sehe man bey WaLPau, in Leuens Lcxicon vad Hallers helvet. Bibliothek»Eine scharfe Satyre gegen Murnern, die zugleich feinemerkwürdigsten Lcbensumstände berühren, erschien Kn«loco §c anno uytcr der Aufschrift: Uuroarur I.svigtd2N,vulgn 6 i 6 tu, Gcltnarr oder Gänspredlgrr. Man hättHütten für den Verfasser. *

Murnern Mangelte es nicht an Witz und Laune, abersein Geschmack und leine Gelehrsamkeit waren zu Mönch»H-Roch bemerken tyir, daß er eine verdeutschte Aencideherausgegeben. Die Dedikation ist von Straßhurg im Jahrdatirt. Der ehemalige Quartierhauptmann Lavater inZürich hesizt eine spätere Ausgabe von Straßburg imJahr bey Christian Müller gedruckt.

In Georg Vcrsenmeyers, Beyträgen zur Geschichteder Litteratur nnd Reformation (Ulm 5792) enthältder dritte Abschnitt die Beschreibung der deutschen Aus-gabe der zu Baden im Ergöw i;r6 gehaltenen Drspu»tation, nebst einer Nachlese zu Waldau's Nachrichten vonMurnerS, ihres Herausgebers, Leben und Schriften.

* Eine schimpfliche Rolle spielt Murner in einem Werkenvon Vtz Eckstein, unter folgender Aufschrist: — „ R>MS'tag. Der Edlen und Paüren Bricht und Klag. — /Dieses Werkgen befindet sich auf -er zürchcrsche» Stad^Abliothek. 6»l. VI. ;zo.