Band 
Erster Band.
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auszuwechseln und loszukaufen. Der Freyherr vertrauteihm die wichtigsten Geschäfte, und brauchte ihn zu seinengeheimsten Verrichtungen. Dieß bewog den Freyherr»,seine Fertigkeit in der Türkischen Spräche, nebst seinenübrigen guten Eigenschaften, dem Hofe zu Wien am»,rühnien. Schmid erwarb sich eine gründliche Einsichtin die geheimsten Absichten der Höfe Wien und Constan-tinopcl; und Kaiser Ferdinand II. fand in ihm Vor-züge, die ihm denselben unentbehrlich machten, und dieihn zur Ausführung wichtiger Geschäfte bestimmten; erschickte ihn mit gutem Erfolg, etliche mal an dre Bassa'sund Aga's nach Osten und Temeswac. Ao. 1527 wurdeer in währendem Fricdensbruch an den Türkischen SultanAmurath unter augenfchciulicher Lebens-Gefahr abgesandt,und hernach Ao. »629. als Kaiserlicher Rath und Resi-dent bey demselben ernennt; in welcher Stelle ihn KaiserFerdinand III. unter der Regierung Sultan Ibra-hims bestätigte; er bekleidete diesen Posten in die »;Jahre mit Treu und Ruhm zu bester Zufriedenheit,schcucte keine Gefahr, und übernahm die schwersten Auf-träge mit unnachahmlicher Geduld und Schadhaftigkeit,so wol an dem Türkischen Hofe, als bey dem Bassa's zuOffen. Diese wichtigen Dienstleistungen blieben vomKaiser nicht unbelohnt: er ward den ». May Ao. »647zum Frcyherrn von Schwarzenhorn erhoben, und derRömische Rcichs-Adler und Schwert, nebst dem Türkische»Greif, mit dem Mond und Säbel in sein Wappen ertheilt.Ao. 1648 kam er nach Wien, und wurde von gedachte«»Kaiser zum Hof-Kriegs-Rath und Obcraufseher über dieWälder und Forste im innern Oesterreich ernennet. Ermußte aber Ao. »649 schleunig wieder als Imermmuurnach Constantinopel gehen, um bey dem neuen K»»^Mahomct IV. den Frieden auf 20 Jahre zu verlä»'gern; er kam in gleichem Jahre den »9. vbns mit ci»c>