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vermehrte er theils durch Anmerkungen, theils durch Bey-sügung verschiedener Urkunden und Denkschriften.
Freylich scheint die Geschichte eines kleinen Freystaateskein so interessantes Schauspiel wie die Reiviuuonenarssser Königreiche vor Augen zu stellen; wenn indeß dieBegebenheiten an sich selbst weniger beträchtlich zu seynscheinen, so bleiben die Leidenschaften doch immer ebendieselben; weniger geräumig ist zwar die Bühne; dieSchauspieler aber spielen die gleiche Role, und vielmaleine weit interessantere als auf dem größten Theater.So klein eine Taschenuhr von Grchan ist, so erwecktihr Mechanismus nichts desto weniger weit mehr Be-wunderung als manches noch so überladene Uhrwerk.Ueberbaiwt intereßirt das Gemählde der Menschheit injedem Zeitalter und in allen Umständen. Ob ausser derBannmeile, in deren Umkrais der vaterländische Geschieht,schreiber lebt, das Lokale allemal verständlich und inte-ressant sey? Wenig bekümmerts den Mann, dem nochdie Larcs und die Penaten, dem Haus und Vaterlandwichtig und heilig sind. Er schreibt weniger für dieWelt überhaupt als für den Bürger. Ein solcher Autorscheint berechtigt, von den Lesern zu erwarten, wasPlantns in dem Prolog zu den Mcnechmcs von denZuschauern verlangt: „ Der Schauplatz ist zu Evidamne,„ einer Stadt in Macedonien; dahin begebt Euch und„ bleibet daselbst, so lang das Stück kaurt. " — Wen»ich mich noch einige Augenblicke bey diesen NebenbetraM-kungen verweile, so geschieht es zur Recdtweisung derje-nigen, welche bloß deßwegen, weil Genf ein kleinerStaat ist, die Geschichte seiner einheimischen Unruhenweniger wichtig als lächerlich glauben. Und wirddenn ein Plutarch darum weniger Hochachtung ver-dienen, weil er eine kleine Richterbcdlenunq in seinerVaterstadt Chärona dem Amte eines kayserlichen Statt-