Band 
Erster Band.
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Abhandlung über die eigentliche Lage der LolvnlL egui-Äri8, drey Abhandlungen über einige alte Jnnschriften,deren ächter Sinn dem Spon entgangen war, und end-lich die Bemerkungen über die Naturgeschichte des Gcn-fcrschen Bodens, alle diese Stücke gehören Abauzirenallein zu.

Dieß ist daS einzige, welches er durch den Druck be,kannl gemacht hat. Ein grosser Verlust ist es für diegelehrte Welt, daß er aus Bescheidenheit manche andre,höchstwichtige Abhandlung zurück hielt. — In Handschrifthinierlicß er verschiedene Auflätze zur Beleuchtung so wolder heiligen als der Profanscribcnten. Die besten, histv-risch>crili,cheu Untersuchungen in Voitairens Werken haktedieser Abauziten zu danken. So frey lctztrer in seinenNachforschungen gewesen, so zurückhaltend war er. Harm-lose Ruhe zog er geräuschvollem Ruhme weit vor, undmit unverfälschter Bescheidenheit verband er das menschen-freundlichste Wohlwollen. Gegen dem Ende seiner Tagezog er sich noch mehr in die Einsamkeit zurück: unweitGenf starb er auf dem Lande Anfangs des Jahres 1768.

Zu Abauzits Leben.

Aus einem Schreiben des Pros. Vcrnets.

Ends des Jahres 1767 verlor ich meinen Abauzit.Ihm hatte ich vieles zu danken. Er war eben so verch-nmgswürdig durch seinen moralischen Charackter, alsdurch seine unbegränztc Gelehrsamkeit. In gleich hohemGrade besaß er Gedächtniß und Urtheilskraft.

Sein stilles, einförmiges Leben beschrieb einer seinerFreunde, der Advokat dc Vegobre, an der Stirne eini-ger von seinen Abhandlungen über die Religion, die >mI. 1770 zu Genf gedruckt sind. Unter diesen Abhanglrmgcn befindt sich auch ein Versuch über die Apokalypse