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Zweyter Band.
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der - Mine m dem Banier - Thal eröfnet. Wegen sehrgeringer Veranlassung hatte er mit seinem Bruder im I.1487^ den Grafen von Arona überfallen. Von dem Lcbn-herrn dieses letzter«, dem Herzog von Mayland, würd'er geschlagen. Dieser Vorfall und die allzugroffe Anhäng-lichkeit , welche Jost von Silenen gegen Frankreich bezeug-te , empörten gegen ihn einen der angesehensten Einwonerden Georg Supersax, oder auf der Flüe. Auf Anstiftendieses Georgs, zog im I. 1496. das Landvolk vor die bi-schöfliche Burg Majoria; man ließ ihm die Wahl, sichentweder gefangen zu geben oder sogleich und für immer undrwig das Land zu verlassen. Der Bischof wälte das letzt-re. — Dieses Mannes erwähnten wir etwas umständlicher,da wir ihn mit Grund als den ersten Beförderer unsersSchinnerö ansehen können. Von demselben ward er im3 -1490. zum Dohmhcrrn zu Sitten ernennt. Als Dohm-herr, trug er vieles bey , seinen oben gemeldten Oheim,Ricinus, a„f den bischöflichen Stul zu erheben; in des-sen Nmnmen besorgte er die meisten Geschäfte- Im I.* 497 - ward er Dekan zu Valleria. — Mittlerweile hatteder entsetzte Bischof, Jost von Silenen, verschiedene Be-rgungen zur Wiedererlangung des Bistums gemacht, dieaber alle fruchtlos geblieben, so daß er genöthigt war,A) mit dem Bistum Grcnoble zu befriedigen. SeinNachfolger zu Eilten, obiger Niclaus Schinner, fand diebischöfliche Regierung so unruhig und beschwerlich, daß ersie im I. 1500. aufgab. Nach Einigen soll sein Neffe,unser Matthäus Schinner, so wol von dem Dohmstist alSvon den Landeöbcwonern zu dieser Stelle ernennt wordenschn, nach den meisten Nachrichten aber ein Andrer,für welchen Schinner die päbstliche Bestäkhigung in Romdätte abholen sollen. Daselbst aber kartete dieser letztredie Sache so, daß der Papst ihm selbst, die bischöflicheWürde auftrug. Bey seiner Heimkunft fand er freylich

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