Band 
Zweyter Band.
Seite
34
JPEG-Download
 

samengedruckt; die bceden ersten sind im I. 1616. und derdritte im I. 1618. zu Straßburg erschienen. Die besteAusgabt seiner Werke ist die Genfer vom I. i6;8. in dreyFolio- Bänden.

Joh. Jacob Wepser.

Gehobren zu Schafhausen den 2; Christm. im 1 .1620.Nachdem er in der Vaterstadt den Grund in den Humani-täten gelegt hatte, bezeugte er ausserordemliche Neigungzur Urzneiwiffenschaft. In dieser Absicht begab er sichnach Basel und Straßburg. Hier hörte er den SebitiuS,dort den Bauhin, Stupan, Plater und von Brunn.Seine glücklichen Fortschritte bewieß er durch Verchäidi-gung einiger voktreflicher, akademischer Schriften Nachvollendetem akademischem CurS gieng er nach Italien. Da-selbst übte er sich fleißig in den Hospitälern, und genoß deSUmgangs der gelehrtesten Aerzte, eines Veslingius, Rho-dius, Marchette- In Padua gerieth er in vertraulicheGesellschaft mit Bartholin und Zwölfer, die sich daselbstdes Studirens halben aufhielten. Im I. 1647. kehrte erin die Schweiz zurück. In diesem Jahre empfieng er zuBasel den Docktorhut und hielt eine Disputation 6e xslpl-tione cvräis , wie auch bald hernach eine akademische Re-de cke tkermsrum xotu. Noch in gleichem Jahre warder zu Schafhausen zum Stadtphysikus ernennt. Seineglücklich Praxis zog nach seinem Wohnorte eine Mengeauswärtiger Studirender. Durch die ganze Eydgenoß-schast und in den benachbarten Provinzen ward er vonden Hohen und Niedern zu Rache gezogen. Im I. 1675.ernennten ihn der Herzog von Würtemberg und der Mark-graf von Baden- Durlach zum Leibärzte. Im I. 168;.