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Landgrafen von Hessen, und des Marschall Wränget. Tü-*cnne flüchtete sich von Spcyer über Heilbrunn und Kasselnach Holland, Um die Truppen in guten Gesinnungen zuMalten, bezahlte sie Erlach selbst und borgte das Geldauf Kredit. Man glaubt, daß es ihm leicht gewesen wäre,sich TürennenS Person zn bemeistern: allein je mehr sieschon vorher uneinig gewesen, desto sorgfältiger wich Er,lach allen Verdacht der Rachbegierde aus.
Gar bald wurden in Frankreich die einheimischenStreitigkeiten beseitigt, als die allgemeine Gefahr von Aus-sen alle Gemüther wieder vereinigte. Gegen die Spanierschickte der König unsern Erlach als General, und zwarwit der unumschränktesten Vollmacht, I» diesem Feldzugverlor er seine Gesundheit und endlich das Leben. Erschrieb an seine Gemahlin: »Unsere Truppen betragen sich»sehr schlecht, und sie machen mir mehr Mühe als der»Feind selbst. In ganz Frankreich sind wir verabscheut,»und mein ehmals erworbener Ruhm leidet Gefahr. Ich»kann aber nichts ändern; alles überlaß ich der Vorsicht,»welche wol weiß, daß ich an diesen Verwirrungen nicht»im geringsten Schuld bin.» Vor Verdruß fiel er in einEhrliches Fieber; er ließ sich nach St. Quintin brin-gen ; von da kehrte er nach Peronne zurück, woselbst derGraf von Harcourt ihn aufs zärtlichste verpflegte. Erbat bey Hose um die Erlaubniß, nach Brisach zurückkeh-rn zu dürfen, um sich der Griesbacher-Bäder zubedie-nen. Seine Ungeduld war so groß, daß er sich auf denWeg begab , ehe noch die Erlaubniß anlangete. Er konntesunen Ruhm nicht besser behaupten, als wenn er sich insein Gouvernement einschloß. Seit TürennenS AbfallMte es sich beträchtlich erweitert. ES erstreckte sich vonbrm Bodensee bis an die Mosel.
Der Winter war für ihn wider ruhig noch glücklich.
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