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^ sich weiter zu der Landesgemeinde zu Haöli verfügen;fruchtlos blieben auch diese Bemühungen. Nach wieder-holtem, langem Umtreiben wurden jctzo von Bern ausGesandte auf die Landesgemeinde nach Unterwalden ge-schickt : umsonst blieb jede angebotne Vermittlung: End-lich sah Bern sich zu strengern Maßregeln genöthigt. Den2s. Wcinm. zogen die Schützen mit ihrer Fahne voraus;das Volk ward zum Zuzuge aufgemahlter; die, EinwohnerZu Feurigen und Aesche leisteten den Eid der Treu; derKanton Zürich verpilichtcte sich zu wachsamer Aufsicht überdas Argäu. Ungcmein thätig bezeigte sich hiebe» Manuel.Er erhielt von der Obrigkeit in Bern schriftlichen Auftrag,um 200 Mann von Thun aus nach Untersten zu zieh».Schon von Ferne machte der kriegrische Anzug die Unwitli-t so muthlos, daß sie nunmehr versprachen, den 28.
- Horn. in Thun vor Recht zu erscheinen; auch die Unter-söldner entwichen vor dem heranrückenden, BernerschenHeere. — Auf den 4. Wintern» wurden den muthlostnOberländern XII. Artickel vorgeschrieben, die sie sogleichUnterzeichnete»; auf Gnade und Ungnade hin mußten sievor Kloster Jnterlacken auf osnem Felde erscheinen, hierwurden sie von dem ganzen Kriegcsheere umzäunet; dieGehorsamen zur Rechten, — die Aufrührer, bey fünfhun-dert, zur Linken; nachdem hierauf das grobe Geschütz los-trennt war, so hielt Schultheiß von Erlach eine männ-liche Rede; lobte die Treu und den Gehorsam der einen;descholte den Meineyd der andern, forderte ihre Panncrund Urkunden heraus, ließ die Zeichen von den StangenLeistn, die Stangen zerbrechen und mit Füssen tretten; —Triumphe zogen die Berner, nebst den gewöhnlichenStadt- und Landsahncn, auch mit dem Adler von HaSlclMd mit dem Steinbocke von Jnterlacken nach der Häupt-el zurück. Aus Befehl der Obrigkeit wurde die ganze Ge-eichte von unserm Niclaus Manuel und von dem Stadr-M-eiber in Schrift verfaßt.