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zösische/ feine Muttersprache, wendete er ganz besondereAufmerksamkeit. Seine Wissensbegierde war so heftig,daß, wenn er nicht ganze Nächte hindurch über den Bü-chern sitzen sollte, seine Aelrern ihm Licht und Feuer ver-weigern mußten. Wofern es indeß die Zeit erlaubte, si>unterließ er nicht, selbst beym Mondschein zu lcW.
Im J. '76z. begab er sich nach Paris. Gleich dem Biastrug er seinen ganzen Reichthum mit sich, nämlich außer-ordentliche Gelehrsamkeit und grosse Einfalt der Sitten.Wegen Abwesenheit der Personen, an die er Empfehlungs-schreiben mitgebracht hatte, sah er sich genöthigt, durchsich selbst Bekanntschaften zu suchen. Nahe bey seinem Gast-hofe wohneten in glücklicher Dunkelheit zwey Frauenzim-mer von reiferm Alter und von mittelmäßigen Glücksnm-ständen. Ihre gegenseitige Freundschaft war so innigdaß sie ihnen keine andere Verbindung gestattete. De Ge-belin hatte Gelegenheit, diese beyden Damen kennen zulernen. Die Armuth ihres Charakters und die Anständig-keit in ihrem Betragen gefielen ihm so wol, daß er nichlSschnlichers wünschte, als in ihrer Gesellschaft zu leben. Erhingegen fiößte auch ihnen solche Hochachtung ein, daß sie baldanfiengen, gegen ihn die zärtlichste Freundschaft zu äusser«.Von dreser Zeit an bewiesen sie ihm die großmüthigste Für-sorge. Diese verehrungswürdigen Freundinnen verschaff-ten ihm die glückliche Lage, die er zur Einsammlung undBearbeitung jener gelehrten Materialien für fein WerkÄkoncte primiti'f so nöthig bedürfte. Von diesem außer-ordentlichen Werke erschienen noch vor seinem Tode neunQuartbände.
Die eine von seinen beyden Freundinnen, MamsclLjnwt, übte sich im Grabstichel, und zwar einzig in derAbsicht, ihm damit bey seinen gelehrten Unternemmungenbehtlfiich zu seyn. Von ihr sind verschiedene Tafeln ins.incm Werke. Die andere Freundin, Mamsel Fleury,