Band 
Zweyter Band.
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^rekte ihni zur Herausgabe des ersten Bandes fünftausend^ivres vor. Nach dem Tode ihres Freundes und ihrerFreundin, scheint dieses schäzbare Frauenzimmer nur nochfür die Familie des Verstorbenen zu leben. Court de Ge-blüt starb nemlich im Maymonat 1784, bevor er nochseine Schwester und für zwo Nichte»/ die er nachParis kommen ließ/ ein sicheres Einkommen zu Stand ge-macht ha^e. Diese Nachricht giebt Herr Quesnay de Saint-^rrmain in seinem Oilsours pour lsrvir ä I'eloge äs iVIr.Oourt 6 s Osbslin, der zum Besten der Gebelinschen Fa-^>llie gedruckt worden.

Der Hang zum Studieren und zur Einsamkeit warKindheit aus bey unsern, Gelehrten so groß, daß ertrüber sein zeitliches Glück gänzlich vernachläßigte. ,, Lie»" der, pflegte er zu sagen, mache ich den Hof dem Pu-" blicum selbst / als einzelnen Personen / welche das Pu-"blicum entweder verachtet oder verabscheut.» Wenn^ in Armuth lebte/ so wußte er doch immer seineWün-fHe und Bedürfnisse mit seinem Vermögen in Verhältniß^ setzen Ohne zu Errathen gestand er/ daß es ibm in^ erstern Jahren seines Aufenthaltes zu Paris vielmalsegnet wäre, Wochenlang lieber nur von Brod und Wäs-^ ru leben / als sich der Gefahr auszusetzen / einem Freun-^ beschwerlich zu fallen.

So groß seine Gelehrsamkeit war / so groß war auchseine Bescheidenheit. An der Spitze deölersten Bandes vonf^nem üionäs xriinitik und überhaupt bey verschiedenengellen dieses Werkes sieht man/ wie sorgfältig er seine^üfSquellen anführt / und mit wie viel Erkenntlichkeit erdcn Gelehrten spricht, die ihn mit Beyträgen unter-harwn,

, Der berühmte Doetor Quesnay, das Haupt der Oe°Momjsten, nennte ihn seinen geliebtesten Jünger, in denvos meiste Zutrauen setzte.

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