roo
Die französische Akademie theilte ihm zweymahl nacheinander den jährlichen Preiß von >200 Livres zu. EinPreist der von dem Grafen von Valbelle zur Belohnung des-Migen Schriftstellers gestiftet worden, welcher von seine»Talenten den besten Gebrauch machen wurde.
Gegen jedermann war de Gebelin äusserst gefällig.So entfernt er davon war/ für sich selbst Gnadenbezcu-gungen zu suchen/ so eifrig und unermüdet war er / wen»«s darum zu thun war/ für irgend jemand ander»noch so beschwerliche Schritte zu machen. Eines Tagesbat ihn ein Gelehrter/ den er sich verpflichtet hatte,daß er ihm doch Gelegenheit zu Gegendiensten darbiete»möchte. „ Wenn sie mir / sprach er / ihren Dank auf eine„ für mich angenehme Weife an den Tag legen wollen,„ so mußten sie überzeugt seyn / daß ich selbst Ihnen Dank„ schuldig bin/ da sie mir das Vergnügen verschaften / Hb'„ nen Dienste zu leisten. „
Kaum war er mit dem neunten Bande seines Nonstsprimicif zu Stande gekommen/ so fiel er in eine gefährli-che Krankheit. An seinem rechten Schenkel zeigte sich eineschmerzhafte Geschwulst; zu gleicher Zeit lidte er den sen-gendesten Durst, den keine Limonaden oder Tisanen zu stil-len vermochten. Hiezu kamen noch beschwerliche Hämor--roiden, Unreinigkeit der Haut und andere Uebel, die allerArzneykunst Troz boten. Unter solchen Umständen führteihm ein Freund einen fremden Arzt zu, der ihn in wenige»Tagen wieder herstellen wollte, und zwar ohne einigen Ge-brauch innerlicher oder auch nur überhaupt fichtbahrerMittel.Dieser Wunderthäter war der berüchtigte Mesmer, undder Genesene, der seit neun Monaten zu jeder Arbeit un-fähig war, ergriff nunmehr zum erste» male wieder die Fe-der , und wiedmete sie zur Verthaidiguug und zum Lobeseinesmagnerisirenden Arztes. Den ;i. Julius 178;. mach-te er eine Schrift über den thierischen MagnetiMiö be-