Zeit an seinem kleinen Geburtsort, und versäumte rundumher keine Gelegenheit zu anatomischen Versuchen.Diejenigen, die er mit der grossen Mageadrüse gemachthatte, wurden im I. 168;. zu Amsterdam ecdrukt.
Im Jahr 167;. hatte er sich mit Wepfers jüngsterTochter verheyrathet, mit der er in die 49 Jahre das glük«lichste Leben genoß, und zehn Kinde e zeugte.
Weit und breit wurde Brunnen von dem umliegendenAdel, von vergebenen geistlichen und weltlichen Fürsten,als Arzt zu Rathe gezogen. Im Jahr 1685 hatte er durchWepfern einen Beruf nach dem Chnrpfälzischen Hofe erhal.ten, und ihn angenommen. Vermittelst dieses Hofeö, kamer auch in Verbindung mit dem Hofe zu Kassel. Im I.1685. wurde er unter dem Namen HcrophiluS ein Mit-glied der Kaiscrl. Akademie der Naturforscher; im folgen-den Jahre Professor der Zergttcderungskunst zu Heidel-berg; Zugleich besorgte er von Heidelberg aus, die Ge-sundheitspflege der Besazung zu Philippsburg. Bey derVerbrettung der KriegSflammcn, schickte er ferne Familienach Diessenhoffen in seine Vaterstadt zurück, und, nachkurzem Herumreisen folgte er ihr. Im I. 1690. begleite-te er als Leibarzt den Landgrafen von Kassel zu der Ar-mee. Standhaft aber schlug er die wiederholte Einla-dung an den Kaffelschen Hof auS. Im I. 1692. besuchte' er den Churfürsten von der Pfalz zu Düsseldorf. Im I.169;. Hat er mehrere Reisen an verschiedene Höfe, undbegab sich abermal nach Düsseldorf. Zur Erholung kehr-te er hierauf in seine Vaterstadt zurück. Von da aus,schickte er weit und breit seine medizinische Gutachten3 m Jahr 1696. gab er den wiederholten dringenden Bickten des Churfürsten von der Pfalz nach, und sezte sichmit seiner liebenswürdigen Familie zu Düsseldorf. Unterseinen Bemühungen erhob sich die Schule zu Heidelberg,und dahin zog er den Professor Schweizer aus Zürich.