.. — n;
^stritten. Bochat stellt neue Untersuchungen an, und seinedbiuthniassungen wurden von dem gültigsten Richter, vondem Präsidenten BouhierS, bestättigt Im dritten Bande
der Nem. crit. lur I'Uill. unLiennects M 8uilld ürt. k,au-
lsnne führt Bochat die Innschuft selbst an, und erläu-terte sie so, daß sein Gegner nichts weiter einwendete.
Die helvetischen Alterthümer waren sein Hauptstudi-um Zur Erholung schweifte er in andere Felder der Lit-eratur aus. So z. B. untersuchte er die Verehrung derägyptischen Götter und besonders der Isis zu Rom. Hieznveranlaßte ihn ein Streit, der sich in Italien über einedem Apoll und der Clarra zugeeignete Tafel des LerperiuSerhob. Man weiß, daß Bourguet diese und die Eugn-dinische Tafel, welche Skaliger, SalmasillS und Peires-e>us für unaufhörliche Räthsel ansahen - glücklich erklärtbar. Die Tafel, die er mit den hebräischen, samaritani-ichen, griechischen, arkadischen oder lateinischen, pelaSgi,üben und etruScischen Alphabeten herausgab, bestärktenicht nur seine Erklärung, sondern zagte auch zugleichden Weg, auf dem er zu seiner Entdeckung gelangt war.Bocharen hatte er seine ersten Gedanken mitgetheilt, unddey der Arbeit unterstüzte ihn dieser. Ein italienischerbelehrter, der Abt Olivicri, schrieb gegen Bourguet,Und behauptete, daß das Denkmal des LerperiuS unterge-schoben, und wenigstens sechshundert Jahre jünger sey.Den HauptbcweiS gründete er darauf, daß die ägyptischenGötter, OsiriS und Isis, welche unter dem Namen ApollUnd Clarra zu verstehen wären, zu Romuluö Zeiten inRom noch unbekannt gewesen. — Bochat war damals mitder Untersuchung über die Religion der alten Helveten be-schäftigt. Dieß bewog ihn zu genauer Untersuchung allesdessen, was die Verehrung der Göttinn Isis betraf. Erentdeckte das Seichte in dem System des Olivieri, und
H